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Dienstag, 9. Dezember 2014

Schlaflosigkeit

Mein Schlafrhythmus ist im Eimer. Also, komplett. Am Wochenende habe ich kaum geschlafen und jetzt ist es halb sechs, ich sollte eigentlich um 8 in der Uni sein und ein Referat halten, aber ich habe das Gefühl, gleich auf der Tastatur einzuschlafen. Während ich das hier tippe und mich ständig korrigieren muss.
Generell waren die letzten Tage irgendwie ... meh. Ein Wechsel zwischen guter Laune und von allem angekotzt, außerdem kommen meine Selbstzweifel mal wieder stärker durch und überhaupt zu viele negative Gedanken. Meine Therapeutin meinte, dass wir ab Januar wieder Termine machen können, und ich denke, dass das wirklich sinnvoll sein dürfte. Es ging eine ganze Zeit gut, so in der Therapiepause, aber da waren dann auch Semesterferien und Urlaub und Umzug. Jetzt bin ich wieder nur gestresst und das ist furchtbar. In der Uni selbst geht es meistens, ich mag meine Kurse, aber wenn ich mir dann zu Hause angucke, wie viel ich an Hausaufgaben habe und wie viel ich für die Klausuren lernen muss, kommt die Angst wieder durch, das nicht zu schaffen.
Furchtbar. Ich will ins Bett. Ich glaube, ich schreibe der Dozentin eine Mail, dass ich das Referat gerne verschieben würde, weil ich momentan nicht einmal Deutsche Sätze vernünftig hinkriege, wie soll das denn dann mit Norwegisch werden? Ich meine, ein Referat von letzter Woche wurde auch verschoben, das sollte schon irgendwie gehen. Hoffe ich. So, wie es mir gerade geht, wird das nichts. Zu blöd nur, dass Depression wohl nicht als Entschuldigung gilt - aber nun ja. Uni ist verdammt wichtig, aber meine geistige Gesundheit (haha) will ich nicht wieder so aufs Spiel setzen wie früher.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Schlaflose Nächte

Eigentlich war mit meinem Umzug und der Tagesklinik schon eine Besserung eingetreten. Eigentlich. In letzter Zeit (Die Nacht von Sonntag auf Montag und die jetzt, von Dienstag auf Mittwoch) kamen meine Probleme alle wieder hoch. Vor allem aber nächtliche Panikattacken, auf die ich wirklich sehr, sehr gut verzichten kann.  Im Forum bei FF.de schrieb mal jemand, sie würde das auch gerne erleben. Glaubt mir, niemand will das. Es ist grauenvoll, wenn man aufwacht und keinen Muskel rühren kann. Es ist grauenvoll, wenn das Unterbewusstsein einem Gestalten und Geräusche vorgaukelt, die dort nicht sind und die sich so echt, so bedrohlich anfühlen. Es ist grauenvoll, wenn man schreien will und es nicht kann.
Ich hatte das in Berlin so oft, dass ich mich schon bewusst daraus lösen konnte. Letzte Nacht ging das nicht. Letzte Nacht war da einfach nur Angst und ich weiß nicht, wie viel Zeit verstrichen ist, bis ich irgendwann schweißgebadet aufgewacht bin und kurz vor einem Heulkrampf stand, während ich todmüde war und mein Körper sofort wieder einschlafen wollte. Mein Verstand hingegen hatte Angst, dass es noch einmal passieren wird und wollte krampfhaft wachbleiben, obwohl ich nicht einmal die Augen offen halten konnte.
Es ist nicht noch einmal passiert. Dafür hatte ich Albträume und bin ständig hochgeschreckt und verfalle wieder in alte Muster. Tagsüber passieren solche Dinge nicht, vormittags kann man schlafen, dann steht man halt erst Mittags auf. Ja, scheiße. Genau das, was ich nicht will und soll.
Und jetzt habe ich vergessen, was ich sonst noch schreiben wollte. Wird Zeit, dass die Therapeutin sich meldet. Ich will nicht mehr.