Dienstag, 24. April 2018

Alltagsbewältigung

Eigentlich hatte ich ja wirklich positiver bleiben wollen, zumindest beim Blog hier, aber das ist nicht immer so leicht und der Post hier wird wohl auch eher eine Grauzone.
Da ist vor allem die Sache mit dem Arbeitsamt. Ich kann theoretisch in Vollzeit arbeiten, wenn ich das von zu Hause aus tun kann. Wenn ich dafür gezwungen bin, täglich aus dem Haus und unter Menschen zu gehen, wird das schwerer. Oder sogar unmöglich, es sei denn, man legt es darauf an, dass ich früher oder später in der Geschlossenen lande.Meine Betreuerin hat das, glaube ich, verstanden. Jetzt habe ich aber eine Maßnahme und obwohl es hilfreich ist, zu sehen, welche Möglichkeit mir offenstehen und wie ich mich bei Bewerbungen verbessern kann, geht es da vor allem darum, eine Ausbildung zu finden.
Ich glaube nicht, dass ich eine Ausbildung schaffen kann. Momentan bin ich froh, wenn ich meinen Alltag (regelmäßige Mahlzeiten. Hygiene. Kontakt zu Freunden) bewältigt kriege und dazu noch zur Maßnahme gehe, die zum Glück nicht täglich ist. Das ist allerdings anstrengend genug, dass mich Kleinigkeiten vollkommen aus der Bahn werfen und runterziehen.
Würde ich in Vollzeit arbeiten, ich hätte keine Energie mehr für den Alltag. Die Frage, die sich mir nun stellt, ist, wie erkläre ich das meiner Beraterin? Wie erklärt man psychische (oder auch körperliche) Probleme Leuten, die sich damit nicht auskennen?
Ich bin mir sicher, dass es viele Blogeinträge oder Artikel dazu gibt, dass mehr Aufklärung dieser Gesellschaft nicht schaden könnte. Ich will darüber keinen großen Rant schreiben (kann ich vermutlich auch gar nicht, ich neige dazu, mich kurz zu fassen und kann auch dieses wissenschaftliche Ausschweifen nicht), aber ich bin definitiv der Meinung, dass die Menschen besser informiert werden sollten. Vielleicht hätte ich mir dann auch früher Hilfe gesucht und nicht erst mit fast 21, nachdem ich mir jahrelang eingeredet habe, ich sei nur faul und müsse mich zusammenreißen, das könne keine Erkrankung sein.

Um den Blogeintrag doch noch positiv abzuschließen: Ich fahre am Wochenende zu Freunden und freue mich sehr darauf <3

Montag, 26. März 2018

Schnabeltiere und (Convention)kater

Hui, der letzte Post ist eine ganze Weile her. Der letzte, der nicht mit Schreibkrams zu tun hatte, sowieso. 2016, irgendwie kommt mir das gar nicht so lange vor. Anyway, das hier wird ein Update und vielleicht werde ich euch wieder regelmäßiger über Projekte und das Leben informieren.

Kater:
Seit Dezember 2016 sind wir (d.h. Cassian und ich) stolze Katzenbesitzer. Oder Eltern, wie auch immer. Die zwei sind sehr süß, auch wenn der eine (Cuyan, Norwegische Waldkatze, Siamese und sonstwas im Mix) eher eine wirkliche Schönheit mit Diva-Allüren und der andere (Atin, Europäisch Kurzhaar und vielleicht noch irgendwas) ein trotteliges Etwas ist. Atin ist außerdem furchtbar niedlich, wenn er vor einem steht und quiekt.
Außerdem sind wir mittlerweile ab und an als Aussteller und/oder Workshopleiter auf Conventions in ganz Deutschland unterwegs. Der Kater danach hat in unserem Fall dann zwar nichts mit Alkohol zu tun, gerädert fühlen wir uns trotzdem. Letztes Wochenende waren wir auf der MagicCon in Bonn und damit komme ich auch gleich zum nächsten Punkt...

Plüschtiere:
Wir stellen mittlerweile plüschige Plüschtiere her. Sie sind wirklich fluffig und während Cassian näht, besticke ich Totenköpfe. Ebenfalls plüschig. Wenn ihr welche haben wollt, meldet euch, wir verkaufen die auf Conventions und nehmen auch Aufträge entgegen. Weitere Schnittmuster für Tiere sind in Arbeit, bisher kann ich euch Schnabeltiere und Totenköpfe zeigen.

 

Cosplay:
Nebenbei arbeiten wir auch an Cosplays, vor allem zu Fire Emblem, aber natürlich sind auch andere Fandoms dabei. Neben dem Nähkram sind da Rüstungen aus Metall und Accessoirs aus Hartschaum (Dämmplatten ausm Baumarkt) dabei. Außerdem habe ich gelernt, Kettenhemden (oder andere Sachen aus den entsprechenden Ringen) zu knüpfen. Auf Cons sind wir dann manchmal kostümiert unterwegs, aber gerade, wenn wir den ganzen Tag am Stand sitzen, ist manches doch eher unpraktisch. Aber es macht Spaß und ich glaube, wir sind auch nicht ganz schlecht^^

Sonstiges?
Ich nehme Antidepressiva und sie scheinen zu helfen, wir sind ganz offiziell verlobt (mit Ringen vom Wacken!) und ich habe viel zu viele Schreib-Ideen. Daneben gibt es immer noch Stress und ein paar unangenehme Dinge (und meine psychischen Probleme werden wohl nie weggehen, ich muss also mit ihnen leben), aber ich will mich vor allem auf das Positive konzentrieren. Hier war genug negative shit.

Dienstag, 20. Juni 2017

50 Fakten - Paradoxaverse

Wie angekündigt, es wird weitere Fakten geben. Das derzeitige Projekt ist Paradoxa, zu finden auf Deutsch und Englisch. Die Versionen unterscheiden sich leicht, lest also, was euch lieber ist. Oder beides^^


  1. Es hatte nie so eskalieren sollen!
  2. Wir haben sehr viel Worldbuilding und bisher ist in sich immer noch alles logisch.
  3. Es existiert ein sehr verwinkelter Stammbaum.
  4. Theron Shan ist mit der halben Galaxis verwandt.
  5. Wir haben einen annoying Immortals tag, der sich auch auf andere Fanfictions ausgebreitet hat.
  6. Ein Teil der Story war mal als Parodie gedacht.
  7. Es gibt Self Inserts inklusive Galaxiswechsel. Das ist aber nicht Friede-Freude-Eierkuchen.
  8. Die Macht hat Humor.
  9. Satele Shan hat insgesamt drei Kinder.
  10. Wir haben unseren eigenen Headcanon zu den 8 Klassen in SWTOR. Jeder kriegt eine eigene Story.
  11. Wir neigen dazu, gemein zu Lesern und Charakteren zu sein.
  12. Rarepairs ftw!
  13. Meine Mutter hat mich früher manchmal Katinka genannt. Ich weiß nicht, warum, aber ich habe den Namen da dann wieder aufgegriffen. 
  14. Cassian schreibt schlechte Fanfictions. 
  15. Mace Windu lernt eine Machttechnik von jemandem, dem er diese Technik beigebracht hat. 
  16. Die Macht redet manchmal dreistimmig.
  17. Cuyan Mason ist inspiriert von John Mason aus "The Rock"
  18. Er hat eine Tochter namens Jade, die was mit Sabé anfängt.
  19. Padmé überlebt und ist episch.
  20. Generell überleben so einige Leute. Manchmal halt in einer anderen Zeit.
  21. Einige Leute sterben. Auch Hauptcharaktere irgendwann mal, aber das Universum ist groß und wir haben viel geplant.
  22. Cassian und Katinka lassen sich betrunken tätowieren.
  23. Bo-Katan schmuggelt Pornohefte nach Kamino.
  24. Sundari veranstaltet regelmäßig Kostümfeste zur Erinnerung an die "Herzogin"
  25. Es eskaliert immer noch. 
  26. Wir entwickeln eine eigene Sprache, die von den Mandalorianern neben dem Mando'a benutzt wird.
  27. Die Bando Gora entsteht aus der Star Cabal.
  28. Katinka ist regelmäßig baff aufgrund von neuen Zeitreisenden. Irgendwann ist sie aber bei "Whatever, macht doch, was ihr wollt, wann darf ich nach Mandalore?"
  29. Mace Windu wird nicht dreckig. Der Dreck hat Angst vor ihm. 
  30. Cassians Fahrstil ist furchtbar. 
  31. Kyrimorut wird nicht nur ein sicherer Ort, sondern auch ein Waffen- und Sprengstofflager sein.
  32. Es empfiehlt sich, alles zu lesen. Man verpasst viel, wenn man sich auf einzelne Stories verlegt.
  33. Die Schattenschwadron war Namensgeber für unsere SWTOR-Gilde.
  34. Die Rep-Gilde heißt Nexu-Squad, dazu gibt es auch noch eine Reihe, die aber wegen Spoiler noch nicht veröffentlicht werden kann.
  35. Es gibt kleine Änderungen, aber im Großen und Ganzen halten wir uns an den Canon der Filme.
  36. Katinka wird tatsächlich noch Loriot zitieren.
  37. Es gibt viel zu viele Charaktere und die meiste Zeit vergessen wir wahrscheinlich die Hälfte.
  38. Es ist noch immer nicht geklärt, wer oder was diese Aliens sind. Die Macht schweigt und kichert ein bisschen.
  39. In den Klonkriegen passiert eine ganze Menge und irgendwie laufen sich ständig Zeit-/Galaxisreisende über den Weg. Sie wissen nicht immer davon. 
  40. Der Neue Jedi-Orden wird auf Tython entstehen.
  41. Die Heldin von Tython und der Zorn des Imperiums bringen sich gegenseitig um.
  42. Die Macht vermenschlicht K2. Er ist ein bisschen überfordert davon.
  43. Wir haben ganz viele queere Charaktere. 
  44. So viel wir auch geplant haben, zwischen Old Republic und Darth Bane ist eine große Lücke.
  45. Die meisten Leute werden früher oder später feststellen, dass sie die Vergangenheit, die sie erlebt haben, nicht ändern können, so sehr sie auch wollen.
  46. Shannon ist ein tierliebender Ex-Rotgardist, der sich den Mandalorianern anschließt. Er bringt ein Wampa mit.
  47. Sabine Wren ist die Tochter eines Klons.
  48. Manchmal denken wir über "Happy-End-Headcanon-AU" nach, aber im Paradoxaverse ist vieles sehr böse.
  49. Basic ist Englisch und die Aliens sind zum Teil daran Schuld.
  50. Wir müssen noch eine ganze Menge schreiben.

Dienstag, 6. Juni 2017

50 Fakten - Weltenbrand

Ich habe beschlossen, diesen Blog ein bisschen mit Infos zu meinem Geschreibsel wiederzubeleben. Und da ich auf Twitter nicht alle Fakten raushauen kann, werden es jetzt erstmal 50 Fakten zu Weltenbrand, andere Projekte werden sicherlich noch folgen.
Weltenbrand ist ein Gemeinschaftsprojekt von Cassian und mir, das irgendwie Engel, Dämonen und diverse andere Wesenheiten enthält. Außerdem den Weltuntergang.


  1. Es war eine kleine Adventskalendergeschichte, die dann irgendwie eskaliert ist. 
  2. Wir haben uns bei diversen Mythologien bedient und Gottheiten eingebaut, aktuell haben wir aber noch mehr Entitäten als Götter.
  3. Entitäten sind Verkörperungen bestimmter Aspekte und die größten Powerhouses im Universum. Je älter, desto mächtiger.
  4. Dämonen und Gefallene Engel mögen es nicht, wenn man sie gleichsetzt.
  5. Weder Lucifer noch der Antichrist haben Bock auf den Weltuntergang.
  6. Elukar (Entität, Schöpfer) schmiedet gerne Pläne, die oft so schiefgehen, dass die Nornen (Entität, Schicksal) sich gerne auf Avalon betrinken gehen.
  7. Lucifer hat eine Katze.
  8. Hades mag es nicht, wenn man mit Seelen rumspielt. Delilah kriegt manchmal Sondergenehmigungen, weil sie ihm hilft und sich um Nekromanten kümmert, die die Regeln ignorieren wollen.
  9. Judas liebt Popcorn in jeglichen Geschmacksrichtungen und er mischt alles zusammen. Maria hat ihm gezeigt, dass man da auch Käse druntermischen kann. 
  10. Menschen können in seltenen Fällen zu Engeln (Ishim) werden, die dann 2 Flügel haben und damit die niedrigste Stufe bilden. Erzengel haben 8, Seraphim 6 und Cherubim 4. Judas ist einer dieser Menschen, da er getan hat, was von ihm verlangt war.
  11. Loki ist aus verschiedenen Gründen als J-Rocker in Japan unterwegs. Seine Band heißt Ragnarök. 
  12. Maria kommt aus einer erzkatholischen Umgebung und wird in Begleitung von zwei Gefallenen Engeln zum ersten mal seit Jahren dorthin zurückkehren.
  13. Naemi ist Tochter eines jüdisch-muslimischen Ehepaares und hat im ersten Kreuzzug das Massaker von Jerusalem überlebt, weil Mikail sich ihrer angenommen hat.
  14. Simeon wurde von seinen Eltern ausgesetzt und von einem "weisen alten Mentor" aufgezogen. Elukar war sehr froh, als er den Job wieder los war. 
  15. Der ganze Papierkram im Himmel sollte von 9 Erzengeln erledigt werden. Tatsächlich sind nur 4 noch da. Mikail treibt sich auf der Erde rum, Samael ist gefallen, Azrael hockt bei Hades, Uriel erledigt brav seinen Job, Raziel vergisst in Bibliotheken die Zeit, Raphael macht seinen Job (und muss manchmal auf der Erde was erledigen), Gabriel hatte keinen Bock und ist auf der Erde, Zaphkiel macht seinen Job, Zadkiel drückt sich davor und Raguel (Samaels Nachfolger) macht auch seinen Job.
  16. Bune war Azraels Stellvertreter und hatte keinen Bock mehr, ihren Papierkram zu erledigen, während sie sich nur bei Hades rumtrieb, also hat er sich Samael/Lucifer angeschlossen. 
  17. Sebulon ist die einzige männliche Banshee. Seine Verwandtschaft geht regelmäßig mit Reisigbesen auf ihn los, sein Bruder wollte ihn töten, als er noch ein Baby war. 
  18. Die beiden haben irgendwann ihre Streitigkeiten beigelegt und erkannt, dass ihre Eltern Mist gebaut haben. Naemi hat das Gespräch in die Wege geleitet, indem sie gedroht hat, beide kielholen zu lassen. 
  19. Vlad und seine Vampire haben eine Untergrundmafia, die Bune gerne für seine Zwecke benutzt. Auch wenn er Astaroth zustimmt, dass Vampire nach Fledermausscheiße riechen. 
  20. Astaroth liebt Wein. Delilah ebenso, also weiß sie, wie sie ihn bestechen/bezahlen kann. 
  21. Der verlorene 13. Stamm Israels hat gesammelt einen an der Klatsche.
  22. Genau genommen haben viele Charaktere einen an der Klatsche. Die Hölle neigt dazu, sowas auszulösen. 
  23. Odin (Entität, Magie & Geheimnisse) schläft gerne. Ab und an wacht er auf, um neuen Met anzusetzen oder ein Kind zu zeugen, dann schläft er weiter.
  24. Seine Zwillingsschwester Kelephas (Entität, Handwerk & Geheimnisse) wurde von Hades nach Avalon verbannt, wo sie Alkohol braut, eine Schmiede betreibt und das Gaming für sich entdeckt hat.
  25. Loki hat 4 Kinder mit Hades' Hengst. Sleipnir ging an Odin, die anderen drei sind für Krankheit, Krieg und Hunger. Sie wurden zusammen mit dem Vater gestohlen und mit Ninurta nach Avalon verbannt. Kelephas war froh über die Gesellschaft. 
  26. Thor hat bei einer Sauftour eine wunderhübsche Frau namens Sif getroffen und sie haben sich gegenseitig unter den Tisch getroffen. Als sie wieder nüchtern waren, hat er ihr einen Antrag gemacht. Die beiden betreiben eine Kneipe für die magische Welt.
  27. Jesus und Antichrist ist die gleiche Person.
  28. Es gibt 11 neue Jünger aus verschiedenen Religionen. Judas ist wieder dabei. 
  29. Maria trinkt Kaffee, Als Kind hat sie einmal heiße Schokolade von Gabriel bekommen und seitdem nie wieder so gute gefunden, deswegen Kaffee. 
  30. Wenn Simeon kocht, reicht das für ganze Armeen. 
  31. Naemi kann sich in einen Honigdachs verwandeln. Das erste Mal ist das instinktiv zum Selbstschutz passiert, danach hat Delilah ihr geholfen, mit diesen Kräften umzugehen. 
  32. Delilah hat Bune beschworen, weil ihr jeder gesagt hat, sie wäre dazu nicht in der Lage.
  33. Maria hat Probleme mit dunklen, engen Räumen. Aus verschiedenen Gründen.
  34. Antichrist/Jesus hat sich lange für einen normalen Menschen gehalten. Lucifer ebenso.
  35. Katzen mögen Hades. Er liest ihnen sogar manchmal Geschichten vor. 
  36. Maria, Noah und Lukas haben sehr verschiedene Eltern, keiner der drei kommt mit der eigenen Familie klar. 
  37. Astaroth reagiert in speziellen Fällen auf Weihnachtswunschzettel, die mit "Dear Satan" statt "Dear Santa" beginnen. Lucifer selbst kann das nicht.
  38. Astaroth hat zwei Schwestern, deren Existenz er gerne leugnet. 
  39. Aphrodite ist die Entität der Liebe. Sie ist nicht immer nur nett.
  40. Das MCSIU (Magical Crime Scene Investigation Unit) wurde von Naemi und Mikail gegründet. Sie arbeitet nicht mehr offiziell dafür, hat aber regelmäßigen Kontakt.
  41. CHARON ist für Dämonen und Untote zuständig. Delilah legt sich manchmal mit einigen der Mitglieder an. 
  42. Raphael lässt gerne Leute sterben, denn wenn sie tot sind, muss er sie nicht mehr heilen. 
  43. Naemi liebt Gold. Rot ist auch gut, ihr Sportwagen ist rot. Delilah hingegen hat ein klappriges, altes Auto, das bunt bemalt ist. 
  44. Delilah kann dank der ganzen "Handel mit Hades"-Sache Temperaturen nicht wirklich wahrnehmen. Meistens verzichtet sie also auf zu viele Klamotten.
  45. Die Hölle ist kalt, vor allem in den unteren Ringen. Die Gefallenen sitzen also gerne vor dem warmen Kamin oder baden gleich in Vulkanen. 
  46. Mehrere Leute (Odin, Kelephas, Bune, Raphael) haben ein Auge verloren. Wenn wir genauer nachdenken, fallen uns sicher noch mehr ein. 
  47. Naemi hat sich mit Vlad angelegt, weil sie abgelehnt hat, seine Braut zu werden. 
  48. Die Apokalypse lässt sich nicht verhindern. 
  49. Isai hat eine Beziehung mit Atlantik. Die beiden haben einige Kinder, zwei sehen sogar halbwegs menschlich aus. 
  50. Lillith hatte Sex mit einer Möhre. 

Dienstag, 23. August 2016

Abenteuer Wohnungssuche

Wohnungssuche in Kiel. Leichter als die Male davor, aber immer noch irgendwie ein Drama in fünf Akten. Stellt euch die noch ein wenig ausführlicher vor.

I Exposition oder auch "Die Idee"
Irgendwann im Juni, Zukunftsplanung mit Narina und Cassian.
"Ich könnte auch in Kiel studieren."
"Könntest du."
"Aber ich will nicht alleine wohnen. Ziehst du mit mir zusammen?"
"Klar. Ich such mal nach Wohnungen."

II Komplikation oder auch "Die Wohnungssuche"
Narina schreibt diverse Leute an, die im Internet Anzeigen geschaltet haben.
Mail: "Meine Freundin und ich suchen eine Wohnung ..."
Antwort: "Die Wohnung ist nicht WG-geeignet."
Narina: "Vielen Dank, wäre ich so gar nicht drauf gekommen, soll ich nächstes Mal was von "Lebensgefährtin schreiben?"
Narina sucht also weiter, geht zur Wohnungsbaugesellschaft, kriegt zwei Mailadressen, niemand meldet sich.

III Peripetie oder auch "Der Erfolg"
Narina dackelt wieder zur Wohnungsbaugesellschaft. Narina kriegt dieses Mal Telefonnummern und Mailadressen, erreicht erstmal niemanden, schreibt eine Mail und eine WhatsApp-Nachricht.
Antwort 1: Besichtigungstermin an Tag X
Antwort 2: Besichtigungstermin ebenfalls an Tag X
Kein Problem, die Wohnungen liegen beieinander. Antwort 2 hatte die frühere Uhrzeit, Cassian und Narina machen sich also auf den Weg und verlieben sich spontan in die Wohnung. Die zweite wird auch angeguckt, für hübsch befunden, ist aber teurer, also wird die erste reserviert. So weit, so gut.

IV Retardation oder auch "Der Papierkram"
Viel zu tun. Narina und Cassian rennen hierhin und dorthin, klären dies und jenes und die ganzen Verträge und dann steht im Mietvertrag was vom 9.10. statt 1.9.
Es folgen Gespräche mit der Wohnungsbaugesellschaft, es wird gesagt, wir müssen selbstständig nur das Datum ändern, das wird dann geändert. Danach heißt es, man bräuchte eine Vereinbarung mit der Vormieterin wegen der vorzeitigen Übernahme. Wird also alles erledigt und es zieht sich in die Länge. Narina und Cassian sind dauergestresst.

V Katastrophe Katharsis oder auch "Die Übergabe"
Die Kaution ist überwiesen, aller Papierkram erledigt. Niemand erreicht den Hausmeister, doch die Vormieterin sagt, man solle einfach bei ihrer Endabnahme vorbeikommen. Narina macht sich also auf den Weg.
Hausmeister: "Jo, ist alles da, wir können das heute noch direkt machen."
Narina ist froh, das zu hören, immerhin soll der Umzug bald stattfinden.
Hausmeister telefoniert mit einer Dame der Wohnungsbaugesellschaft.
Dann: "Der Vertrag läuft erst zum 9.10., hier müssen noch Türen gemacht werden, es sei denn, Sie sagen, dass das passt. Dann wird das geändert auf den 1.9."
Narina denkt sich, dass das doch die ganze Zeit schon der Plan war und stellt fest, dass man die Vereinbarung offenbar nicht brauchte, weil die Vormieterin regulär zum 1.9. ausziehen sollte. Narina stimmt aber zu, das so zu regeln, damit endlich alles erledigt ist.
Das Ende vom Lied:

Sonntag, 19. Juni 2016

Was mich glücklich macht

Eigentlich hatte ich in letzter Zeit Konzertberichte (zu Coldrain und GazettE) bloggen wollen, aber irgendwie kam ich nie dazu. Diesen Eintrag hier habe ich auch schon ewig vor mir her geschoben, aber ich dachte mir, es wurde mal Zeit. Kann ja nicht ständig nur negatives Zeug (das es in meinem Leben weiter zur Genüge gibt) hier gepostet werden.

Die Liste ist nicht in einer Rangfolge sortiert, sondern so, wie die Dinge mir gerade in den Kopf kamen. Es kann auch sein, dass ich sie bei Gelegenheit erweitern werde

  • Das Meer. In all seinen Formen, vor allem aber, wenn es stürmisch ist. Kaum etwas beruhigt mich so effektiv
  • Freunde und Familie. Enge Freunde sehe ich als Familie an, aber auch andere Leute machen mich glücklich. Ich brauche nicht viele persönliche Kontakte im Real Life, aber es ist nett, mit diesen wenigen Leuten zu reden oder zusammenzusitzen und auch Internetfreunde sind mir wichtig
  • Bücher. Lesen, schreiben, Worldbuilding, Austausch darüber - ich wüsste nicht, was ich ohne sie tun würde
  • Bier. Vor allem Schwarzbier, aber ich probiere gerne und Lily und ich haben sogar einen Bierblog begonnen
  • Gutes Essen. ich bin verdammt krüsch, aber es gibt so einige Sachen, die ich gerne esse. Nur kochen hasse ich
  • Chips, Schokolade
  • Ordnung. Das wirkt im ersten Moment seltsam, wenn man weiß, wie mein Zimmer gerne aussieht. Ich neige dazu, Dinge schleifen zu lassen und ich habe ein Problem damit, Sachen wegzuwerfen, aber wenn ich mich erst einmal aufraffen konnte, fühle ich mich danach sehr viel wohler
  • Musik. Auch Konzerte und Festivals, weil ich da weniger ein Problem mit Menschenmengen habe
  • Puzzlen. Leider habe ich nur wenige Puzzle, die ich zudem bereits sehr gut kenne, ich bräuchte wirklich mal neue
  • Draußen unterwegs sein. Wandern, Rad fahren, Fotos machen oder einfach nur in Ruhe irgendwo rumsitzen
  • Sprachen. Ich mag es, sie zu lernen, sie zu entwickeln, mich mit der Theorie zu befassen. Gefühlt war ich immer die einzige im Kurs, die bei Grammatiktheorie kein genervtes Stöhnen von sich gab, sondern tatsächlich begeistert war
  • Star Wars. Die Filme an sich sind nicht einmal Meisterwerke und ich lästere beim Gucken sehr viel. Ich gucke sie trotzdem oft und gerne, weil diese ganze Welt und mein Headcanon dazu das Bild einfach vervollständigen und erweitern und ich liebe Star Wars einfach
  • Zocken. Gerne auch mit Freunden zusammen
  • Recherchen. Ich liebe es, Dinge zu lernen, wenn ich da keinen Leistungsdruck hinter habe
  • Postkarten. Ich sollte mich mal wieder postcrossing widmen, es ist toll, Karten aus aller Welt zu bekommen, die manchmal eine kleine Geschichte erzählen
  • Generell mag ich es, nette Post zu kriegen
  • Auto fahren. Ich hoffe immer noch, eines Tages Roadtrips machen zu können
  • Armbänder und Ketten, vor allem Lederbänder, gerne auch mit Anhängern
  • Tattoos

Dienstag, 2. Februar 2016

Identitäten

Meine Mutter feiert am Freitag ihren Geburtstag nach. Das ist einerseits schön, auch für mich, weil ich meine Eltern und meinen Bruder wiedersehen kann, die ich Ende Dezember zuletzt gesehen habe. Andererseits weiß ich, dass Nachbarn und Freunde anwesend sein werden, die ich grundsätzlich mag, die mir aber teilweise zu konservativ sind.
Ich erinnere mich an ein Gespräch vor vielen Jahren, witzigerweise ebenfalls bei einer Geburtstagsfeier meiner Mutter. Eine Nachbarin sagte, sie hätte grundsätzlich keine Probleme damit, wenn einer ihrer Söhne sich als schwul outen sollte, aber es würde ihr doch zu knabbern geben und erst einmal schwer sein. Meine Mutter fragte, wieso, das sei doch Sache des Kindes. An die Antworten erinnere ich mich nicht, ich war vielleicht zwölf und habe an Beziehungen keinen Gedanken verschwendet. Aber ich weiß, dass es oft ähnliche Situationen gab, dass meine Mutter - vom Dorf stammend, Kind einer Bauernfamilie - immer schon sehr offen war. Dass es leichter war, mich ihr gegenüber anzuvertrauen, als dem Rest meiner Verwandten gegenüber. Sie hat immer schon gesagt, dass ich wissen muss, was ich will, und ich bin ihr dankbar dafür.
Und dennoch war ich nicht in der Lage, ihr alles zu erzählen, weil ich nicht weiß, ob sie alles verstehen würde. Weil sie meinem siebzehnjährigen Ich trotzdem sagte, ich könne doch noch gar nicht wissen, dass mich Jungs nicht interessieren. Inzwischen bin ich in der Hinsicht selbstsicherer und inzwischen weiß ich, was ich will und was nicht. Es hat lange gedauert, bis ich im Internet auf den Begriff Asexualität gestolpert bin und zum ersten Mal etwas hatte, womit ich mich wirklich identifizieren konnte. Das bedeutet nicht, dass ich Sex nicht auch genießen könnte - ich bin mir sicher, dass ich auch daran Spaß haben könnte. Ich habe nur einfach kein Interesse daran, eine andere Person derart intim zu berühren. Massagen sind kein Problem, kuscheln ist nicht meine liebste Tätigkeit (war es nie), aber ist mit den richtigen Personen auch okay. Ich habe keine Probleme damit, mich vor jemandem umzuziehen oder mir das Bett mit drei anderen Leuten zu teilen. (Silvester war sehr kuschelig) Und das reicht mir. Auf meine Beziehung möchte ich trotzdem nicht verzichten, die beiden geben mir (vor allem jetzt, in einer Situation, die ihren ganz eigenen Blogeintrag erfordern würde) den Halt, den ich brauche und dann noch so viel mehr. Die Beziehung ist eines der Dinge, die ich meiner Mutter erzählt habe, weil sie etwas ist, das nicht bloß mein Inneres betrifft, sondern mein komplettes Leben. Ich will mit den beiden zusammenziehen, wenn die Zeit gekommen ist.
Ich schweife ab, habe ich das Gefühl. Meine sexuelle Identität ist die einzige, bei der ich mir wirklich sicher bin, und ich habe meiner Familie nichts davon erzählt, weil ich nicht sicher bin, ob es verstanden werden würde. Meine romantische Orientierung muss ich nicht näher definieren, weil ich persönlich das nicht brauche. Ich bin glücklich mit meiner Beziehung und das reicht mir auch ohne Schublade. Geschlechtlich habe ich so gar keinen Plan. Körperlich weiblich, aber ich fühle mich nicht als Frau. Auch nicht als Mann. Am ehesten noch agender, wobei ich mit keinem Pronomen Probleme habe. Solange ich weiß, dass ihr mich meint, dürft ihr mich nennen, wie ihr wollt.
Ähh. Das war eigentlich als ein kurzes Gejammer dazu gedacht, dass ich nicht weiß, wie das am Freitag ablaufen wird, worüber geredet werden wird und ob ich im Endeffekt schweigend dasitze und Alkohol trinke. Verzeiht also die Sprunghaftigkeit, die sich daraus entwickelt hat. Das musste mal irgendwie gesagt werden. 

Donnerstag, 21. Januar 2016

"Du musst dich doch entscheiden!"

Der erste Blogeintrag im neuen Jahr, der erste seit geraumer Zeit, weil viel passiert ist und ich nie die richtigen Worte finden konnte. Hier nun aber mein Beitrag zu einem mir persönlich wichtigen Thema.

Unser Leben ist geprägt von Entscheidungen. Bei der Wahl des Abendessens, bei der Wahl des Studiums oder der Ausbildung oder des Jobs, wenn man das denn anstrebt. Zum Teil sind es aktive Entscheidungen mit langer Bedenkzeit, zum Teil spontane Überlegungen. Und dann ist da die Sache mit den Beziehungen und die ist es, die ich hier insbesondere ansprechen möchte.

Wer kennt das beliebte Motiv der Dreiecksbeziehung nicht aus den Medien? Person A, Held der Geschichte, hat zwei Love Interests und natürlich ist die wichtige Frage nicht, wie die Welt im Endeffekt aussehen wird, sondern, wofür sich Prota entscheiden wird. Da werden Teams gebildet und es gibt seitenlange Diskussionen und überall steht die Frage „Wen liebt A mehr?“ Was ich mich dann frage, ist, ob A überhaupt jemanden vorziehen möchte. Ich würde gerne eine Geschichte lesen oder einen Film sehen, in dem A sagt „Ich liebe euch beide. Ich will mich nicht zwischen euch entscheiden müssen, sondern beide wählen. Und wenn das nicht geht, dann nehme ich eben keinen.“
Das ist vermutlich utopisch. Es wäre eine Entscheidung, aber eine, die sich mit dem Standard nicht vereinbaren lässt und ich weiß, dass viele Menschen in monoamoren Beziehungen leben, aber ich weiß auch, dass das längst nicht alle tun.

Ich lebe polyamor und habe mich früher nie in Beziehungen wohlfühlen können. Ich fühlte mich eingeengt und der Gedanke, den alleinigen Lebensmittelpunkt einer Person darzustellen, war beängstigend. Ich wollte meine Freiheiten behalten und nicht das Modell leben, das mit in den Medien überall präsentiert wurde. Gleichzeitig hatte ich in meiner Umgebung Paare, die immer alles zusammen gemacht haben und das wirkte auf mich immer befremdlich. Wem es gefällt, bitte, ihr müsst damit glücklich werden. Für mich ist es nichts.

Dann habe ich auf FF.de-Usertreffen meine Freundin kennen gelernt und ja, wir hatten Startschwierigkeiten und es hat gedauert, bis wir gelernt haben, uns vernünftig auszusprechen, über Wünsche und Vorstellungen zu reden, über Beziehungskonzepte und Identitäten. Kommunikation ist wichtig. Wir haben gemeinsam viel Zeit mit einer weiteren Person verbracht und sie assimiliert. Ich mag dieses Wort, das beschreibt es bisher am besten, weil irgendwie ist es einfach passiert und niemand kann sagen, wann genau. Wir sind also zu dritt und wir sind glücklich damit.

Natürlich erfordert auch das Absprachen und natürlich ist Eifersucht nicht komplett aus dem Weg geräumt, nur, weil romantische Liebe sich nicht auf eine Person konzentriert. Es zeigt sich bloß in anderer Form und ist bei mir zumindest vor allem die Angst, die beiden zu verlieren. Weil sie jemanden finden, der interessanter ist, als ich, weil Gefühle, die sich nicht kontrollieren lassen, verebben. Dann aber sind da Telefonate und Chats und mehr oder minder spontane Treffen. Dann sind da gemeinsam verbrachte Stunden, in denen wir Geschichten planen oder zocken oder einfach nur reden und lachen und ich weiß, dass meine Sorgen unbegründet sind.


Wir haben eine Weile gebraucht, um diesen Punkt zu erreichen, aber ich bin froh, dass keine von uns aufgegeben hat. Wir sind füreinander da, um uns zu motivieren oder auch mal in den Hintern zu treten, und ich würde darauf nicht verzichten wollen. Natürlich stößt das auf Unverständnis, auf blöde Blicke und seltsame Fragen, aber im Endeffekt weiß ich, dass ich mich entschieden habe. Nämlich dafür, nicht zwischen zwei Personen zu wählen, sondern mit beiden gemeinsam glücklich zu werden. Und meine Liebe kennt keine Abstufungen, kein mehr oder weniger. 

Donnerstag, 27. August 2015

Bücher

Ich habe immer gerne gelesen. Zu Grundschulzeiten war ich Dauergast in der örtlichen Bücherei und habe, da es ein kleiner Bestand war und ich generell nie von Geschichten los kam, viele Bücher mehrfach gelesen. Ich habe auf Fahrradtouren mehrere Bücher mitgenommen und Abends bei schlechter werdendem Licht im Zelt gelesen, ich habe nach Österreich Bücher mitgenommen, obwohl wir dort nie viel Zeit zum Lesen hatten. Es ging nicht ohne, es geht auch heute nicht ohne.
Wann ich zum ersten Mal mit Fanfiction in Kontakt kam, kann ich heute nicht mehr sagen. Mein Zugriff auf geschriebene Werke wurde dadurch erweitert und ich mache da längst keinen Unterschied mehr. Wenn etwas gut geschrieben ist, ist es mir egal, wer es verfasst hat, ob es ein gebundenes Buch oder ein Werk aus dem Internet ist.
Und ich weiß, dass ich darauf nicht verzichten könnte. Es gibt Werke, die man flüssig lesen kann und bei denen man mitfiebert und hofft. Es gibt Werke, bei denen man lacht und weint, gleichzeitig und im Wechsel. Und dann gibt es diese Werke, die mich einfach nur Lächeln lassen, weil die Sätze so perfekt sind und alles so wunderbar stimmig und weil ich das Gefühl habe, darin zu versinken. Oft sind das auch nur Auszüge aus einem Großen, aber es sind diese Stellen, wenn ich mich verstanden oder einfach nur richtig fühle, die mir immer wieder klar machen, warum es ein großer Teil meines Lebens ist.

Und vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich schreibe. Weil ich hoffe, den Leuten geben zu können, was andere Geschichten mir geben, was mir sonst nur das Meer wirklich geben kann. 

Montag, 10. August 2015

Wacken und das Semesterende

Ich habe seit gefühlten Ewigkeiten nichts mehr gebloggt, ich denke, ich sollte das langsam nachholen. Während des Semesters war ich meist zu faul oder zu fertig oder zu wenig inspiriert oder oder oder...

Jedenfalls, ich sitze gerade bei meinen Eltern, es gibt gleich Essen und ich habe ein sehr tolles Festival und eine sehr tolle Woche hinter mir. Highlight des W:O:A waren für mich natürlich Sabaton, Powerwolf und all die anderen Bands waren aber auch großartig und wir hatten trotz Schlamm eine Menge Spaß.

Die Prüfungsphase habe ich auch mit einem ganz guten Gefühl hinter mich gebracht, bisher habe ich allerdings erst ein Ergebnis, das von meinem Referat über die Nornen und die Schicksalsvorstellungen im Norden. Keine Glanzleistung, aber wenn man meine Panik bedenkt - Hauptsache, das Ding ist bestanden!

Mit der Therapie geht es auch voran, wir haben nur noch 3 Sitzungen und die meiste Zeit geht es mir tatsächlich deutlich besser.

Schreiben funktioniert auch. Nicht an allen Geschichten, ich sollte dringend bei FwmL weitermachen, aber die Sachen auf meinem Zweitaccount kommen gut voran, wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, SWTOR zu zocken.

Okay. Kurzes Statusupdate, ich bin nicht motiviert, allzu viel zu schreiben. Vielleicht passiert demnächst was Spannendes, sodass ich wieder mehr zu berichten habe. Vorerst hoffe ich, diese Nacht besser schlafen zu können - es ist doch erstaunlich, wie schnell man sich daran gewöhnt, jemanden neben sich zu haben. 

Dienstag, 21. April 2015

Dienstagsfüller die Zweite

Okay, also, eigentlich ist es nicht Nummer 2, aber für mich schon, weil ich das ständig vergesse oder zu viel zu tun habe oder sonstwas. Jedenfalls, hier wieder ein Beitrag zum Dienstagsfüller.

Wenn der Sommer kommt, möchte ich am Liebsten sofort nach Island auswandern.
 Ich bin absolut kein Sommermensch. Wärme ist bis zu einem gewissen Grad okay, wenn ich in Top und Shorts rumlaufen kann, aber ab 20°C ist mir das zu warm und ich bin immer sehr froh, dass wir hier Wind haben.

Viel zu vieles macht mich wütend.
Mein Hirn ist nach 10 Stunden unterwegs und in der Uni und dann noch Hausaufgaben gerade im Stand-By-Modus. Mir fällt nicht einmal mehr ein, was genau mich wütend macht.

Ich habe diese Woche ganz viel für die Uni gelesen.
 Der größte Teil ist interessant, aber ich bei fast 40 Seiten zur Epoche der Romantik kann man das dann auch irgendwann nicht mehr sehen.
Ich brauche das Meer, um mich zu Hause zu fühlen.
Schleswig-Holsteinerin durch und durch. Das Rauschen der Wellen, den Wind im Haar, die Schreie der Möwen und auch, dass man Abends an der Förde entlang läuft und den Wassersportlern zusieht, während Kreuzfahrtschiffe und die Fähren nach Skandinavien ablegen. Meine "zweite" Heimat ist Österreich, ein kleines Dorf dort, aber mehr als ein paar Wochen kann ich nicht in den Bergen sein, ohne das Meer zu vermissen.

Mittwoch, 15. April 2015

Von Warnsignalen und angenehmen Tätigkeiten

Ich habe es Anfang April, Ende der Semesterferien, geschafft, zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit einen Termin bei der Therapeutin völlig zu verplanen. Wir haben uns dann trotzdem noch für kurze Zeit zusammengesetzt, um Warnsignale zu besprechen, die mir bereits deutlich machen, dass ich wieder in Depressive Phasen hinein rutsche - das Vergessen von Terminen ist nur eines davon und ich denke, es ist wichtig, dass ich mir diese Signale vor Augen führe und rechtzeitig eingreifen kann.
Es geht aber auch darum, dafür zu sorgen, dass meine Semesterferien nicht wieder komplett leer bleiben, denn es geht mir besser, wenn ich einen geregelten Tagesablauf habe. So sehr ich auch über dieses frühe Aufstehen meckere (zwei Mal die Woche um 8 Uni, ich bin das gar nicht mehr gewohnt), ich merke doch, dass ich schnell wieder in die Depression rutsche, wenn ich gar nichts zu tun habe. Wenn dann noch der erwähnte Stress wegen einer Klausur hinzukommt (ich habe übrigens bestanden ^.^), fällt da irgendwie alles zusammen.
Von daher habe ich jetzt eine Liste mit Tätigkeiten, die ich durchgehen und evtl. ergänzen soll. Da sind auch Dinge drauf, die total dämlich klingen (alleine U-Bahn fahren) oder für mich der pure Horror sind (zum klingelnden Telefon gehen), aber vielleicht finde ich ja ein paar Anregungen, um nicht nur den ganzen Tag sinnlos durchs Internet zu klicken.
Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Die Uni hat wieder angefangen und ich habe jetzt schon Massen an Lesestoff und Hausaufgaben und sonstwas, aber das wird schon. 

Montag, 23. März 2015

Dienstagsfüller

Die Erklärung, was das eigentlich ist, findet ihr hier. Ich habe dann beschlossen, auch mal mitzumachen, damit hier mal wieder etwas Leben in den Blog kommt. 

Wenn ich am Meer bin, kann ich mich am Besten entspannen.

Ich liebe das Meer, den Geruch, den Wind, das Rauschen der Wellen und die Schreie der Möwen. Die Berge sind auch toll, wenn man alleine (oder mit wenigen Leuten) auf einem Felsen sitzt und Täler und Bergketten überblickt, aber nichts kann das Meer da übertreffen.

Im Moment lese ich zu viel.

ich habe diese Angewohnheit, mehrere Bücher gleichzeitig anzufangen. Aktuell sind das "Schwarz" von Stephen King, "Hilal" von Torgrim Eggen, "X-Wing - Die Mission der Rebellen" von Michael Stackpole, "Der Goldene Kompass" von Philip Pullman...soll ich weitermachen? Gefühlt hat jedes zweite Buch im Regal ein Lesezeichen. 

Mit meinen Freunden bin ich am Liebsten.

Das klingt jetzt ein bisschen blöd, aber ich mag es, einfach Zeit mit ihnen zu verbringen. Filme gucken, reden, schweigen, lachen, trinken, was auch immer. 

Ich freue mich, dass es Bier gibt.

Ich freue mich auch über eine Menge andere Dinge, aber ich mag Bier. Vor allem Dunkles. Und das war mein erster Gedanken dazu. 

Dienstag, 3. März 2015

Pläne - oder deren Nicht-Existenz

Ich habe es geschafft, durch die Literaturwissenschaftsklausur zu fallen. Zum zweiten Mal, dabei hatte ich bei diesem Versuch ein echt gutes Gefühl und dachte mir, dass das schon was wird. Ich weiß, dass ich jetzt zur Klausureinsicht gehen sollte, mir angucken, was ich falsch gemacht habe, aber ich bin immer noch nicht in der Lage, mir meine Fehler anzusehen ohne mich selbst dafür zu hassen, sie gemacht zu haben. Ich habe es in der Schule gehasst, Klausuren zurückzubekommen und zu sehen, was ich alles falsch gemacht habe. Ich hasse es heute noch bei den Aufsätzen in Norwegisch. Ich will gut sein, besser, aber ich will mir nicht eingestehen, dass ich scheitern könnte.
Zeitgleich ist da diese Stimme, die sagt, dass ich jetzt nur noch einen Versuch habe - und das ist etwas, das mir wirklich Angst macht. Ich mag dieses Studium, ich glaube, es ist für mich genau richtig, aber was, wenn ich jetzt aufhören muss, weil ich eine Klausur nicht bestehe? Dann stehe ich wieder an dem gleichen Punkt wie vor vier Jahren und frage mich, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Ich habe keine Berufspläne oder Wünsche, keine Alternativen, weil ich mich auf ein Ziel festlege und mir keine Gedanken mache, was sonst passieren könnte. Da sind keine Notfallpläne mit drinnen, auch, weil es nichts gibt, das ich machen wollen würde. Skandinavistik ist so ziemlich das einzige, das mich interessiert - und jetzt habe ich Angst, das aufgeben zu müssen. Ich traue mich nicht einmal, die Dozentin anzuschreiben und zu fragen, wann ich mir die Klausur ansehen kann, aber vielleicht schafft meine Therapeutin es ja am Donnerstag, mir da ein wenig unter die Arme zu greifen. Zumindest wird mir das Gespräch gut tun, denke ich. 

Dienstag, 20. Januar 2015

Noch lange nicht gesund

Eigentlich hatte ich vermeiden wollen, dass der erste Post in diesem Jahr in die negative Kerbe schlägt, aber ich kann es gerade nicht ändern.
Die Stimmungsschwankungen sind wieder extrem, es schlägt innerhalb von kürzester Zeit um und leider bleibt die depressive Stimmung viel zu oft und viel zu lange haften. Besonders schlimm ist es, wenn ich im Bett liege und schlafen will, weil ich dann keine Ablenkung habe. Meine Gedanken driften ab in eine Spirale des Negativen, aus der es kein Entkommen gibt, weil jeder Versuch, positive Gedanken heranzubringen, sofort überdeckt wird.
Ich fühle mich gut, wenn ich mit meinen Mitbewohnern oder Leuten von der Uni rede, aber wenn ich dann alleine bin, kommt die ganze Scheiße wieder hervor. Derzeit habe ich sogar skype ausgeschaltet (so, dass es sich beim PC-Start nicht automatisch öffnet) und das ist etwas, das ich seit Jahren nicht getan habe. Ich kriege es gerade einfach nicht hin, dauerhaft on zu sein, aber ich finde, ich muss das auch nicht. Die meisten Leute dort nerven mich eh und in den meisten Chats schreibe ich nichts. Und wenn ich dann doch mal versuche, mit jemandem wirklich zu schreiben, wird das irgendwie recht einseitig, weil ich keine richtigen Antworten kriege. Schon ein wenig frustrierend - und überaus förderlich für meine Selbstzweifel und dieses Gefühl der Wertlosigkeit. Tatsächlich wäre es mir sogar relativ egal, worüber man schreibt - aber ich vermisse es, stundenlang mit jemandem chatten zu können, über welche Themen auch immer. Momentan habe ich aber eher das Gefühl, man ignoriert mich. Bisher hat jedenfalls noch niemand eine Mail geschickt - ich weiß nicht einmal, wann das letzte Mal jemand gefragt hat, wie es mir geht.
In der Hinsicht vermisse ich dann ein paar Leute, die ich aus meinem Leben gestrichen habe. Sie taten mir auf Dauer nicht gut, aber ich hatte zumindest das Gefühl, dass sie sich für mich interessieren.
Wie auch immer. Ich gehe mir jetzt Tee machen und hoffe, dass ich später nicht bereue, so viel geschrieben zu haben. 

Dienstag, 9. Dezember 2014

Schlaflosigkeit

Mein Schlafrhythmus ist im Eimer. Also, komplett. Am Wochenende habe ich kaum geschlafen und jetzt ist es halb sechs, ich sollte eigentlich um 8 in der Uni sein und ein Referat halten, aber ich habe das Gefühl, gleich auf der Tastatur einzuschlafen. Während ich das hier tippe und mich ständig korrigieren muss.
Generell waren die letzten Tage irgendwie ... meh. Ein Wechsel zwischen guter Laune und von allem angekotzt, außerdem kommen meine Selbstzweifel mal wieder stärker durch und überhaupt zu viele negative Gedanken. Meine Therapeutin meinte, dass wir ab Januar wieder Termine machen können, und ich denke, dass das wirklich sinnvoll sein dürfte. Es ging eine ganze Zeit gut, so in der Therapiepause, aber da waren dann auch Semesterferien und Urlaub und Umzug. Jetzt bin ich wieder nur gestresst und das ist furchtbar. In der Uni selbst geht es meistens, ich mag meine Kurse, aber wenn ich mir dann zu Hause angucke, wie viel ich an Hausaufgaben habe und wie viel ich für die Klausuren lernen muss, kommt die Angst wieder durch, das nicht zu schaffen.
Furchtbar. Ich will ins Bett. Ich glaube, ich schreibe der Dozentin eine Mail, dass ich das Referat gerne verschieben würde, weil ich momentan nicht einmal Deutsche Sätze vernünftig hinkriege, wie soll das denn dann mit Norwegisch werden? Ich meine, ein Referat von letzter Woche wurde auch verschoben, das sollte schon irgendwie gehen. Hoffe ich. So, wie es mir gerade geht, wird das nichts. Zu blöd nur, dass Depression wohl nicht als Entschuldigung gilt - aber nun ja. Uni ist verdammt wichtig, aber meine geistige Gesundheit (haha) will ich nicht wieder so aufs Spiel setzen wie früher.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Der NaNo in greifbarer Nähe

Ich habe hier ewig nichts gepostet, stelle ich gerade fest. Aber es gab auch nicht viel zu berichten.
Wir sind umgezogen und haben das Experiment "Chaos-WG" gewagt und bislang klappt es wirklich gut. Zwischen einigem Ärger mit der Bahn war ich auf einem Konzert und bei Usertreffen und natürlich auf der Jedi-Con in Düsseldorf, wo ich Leute der Beskarschmiede getroffen habe und generell sehr viel Spaß hatte.

Morgen geht die Uni für mich dann auch endlich wieder los, der Tag beginnt mit Norwegisch und Isländisch und später wollten wir dann noch schwimmen gehen.

Außerdem fängt am Wochenende der (für mich fünfte) National Novel Writing Month an und ich werde dieses Jahr an Früher war mehr Lametta weiterschreiben. Da sollte ich es auch hinkriegen, 50.000 zusammenhängende Wörter zu schreiben.

Viel zu sagen gibt es sonst nicht mehr. Wer mehr über unsere WG erfahren möchte, der sollte unserem super epischen Blog folgen: http://kyrimorut.wordpress.com/ 

Samstag, 30. August 2014

Hoher Sonnblick

5am: Waking up to the sweet sound of Rammstein, getting up and dressed and telling my brother to get up. A little breakfast and then we’re on our way.
6am: We reached the parking lot at 1541metres above sea level (m a.s.l. in the following texts). Four other people are getting ready for their tours and so do we.
6:08am: Target located! I’m starting to question my sanity. This isn’t the first time, but last time we made it in three days (that was planned) and that was really easy.

6:42am: Still quite dark, but the view is great. The path – not so much. I mean, look at that.


7:09am: We reached the last trees and had a great view up to the Zittelhaus, the house at the summit


7:53am: The first stop: Neubau at 2175 m a.s.l. Had tea and hot chocolate before going on again

9:21am: A short break. Don’t know, how high we were. See that small white place in the woods? That’s where we started.

10:29am: Next stop Rojacherhütte at 2718 m a.s.l., we drank a bit before going up the crest. That meant climbing, so we put the trekking poles into our backpacks.

11:06am: No, that’s not the path. That’s the way down if you slip and fall, so don’t so that.

11:11am: Now, that’s the way. Looks better, right? Getting up there was actually pretty easy.

11:19am: Yeah, that’s also the way. That was a bit hard, but getting down was a real challenge.

12:36: We made it! Zittelhaus at 3105 m a.s.l. Not over that crest on the right, but over the glacier in the middle. Walking up that thing was horrible. Walking down  there was a nightmare.

1:31pm: Had a long break with the people we met a the parking lot in the morning. Now enjoying the view.



2:59pm: Did I mention the glacier and getting down? We took the longer way down. Longer as in we need less time and go further down the snow-covered ice. I slipped and managed to ram the hiking pole in the snow so that I only fell about two metres, but that was enough and that whole thing almost made me have a panic attack, which is why we crossed the snow to reach the crest again. Climbing down wasn’t easy, but everything was better than that nightmare. This is what it looked like from the crest, it was worse standing on it.

5:12pm: Neubau again. We’ve been hiking for more than eleven hours now and we still had quite a bit to go. Everything hurt.

5:59pm: Twelve hours. We reached the first trees knowing exactly that it’d take about another hour to get back to the car.

8pm: Home (or, well, at the house we’re staying). Showered. Feeling a bit more alive again. That tour was hard and I’m never going over a glacier again.

Freitag, 22. August 2014

Der Sommer bislang

Mein letzter wirklicher Eintrag zu mir ist ein Weilchen her und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo ich hier wirklich anfangen soll.
Nadine war für eine Woche hier und wir waren in Haithabu und in Neumünster und am Strand, während wir nebenbei ständig über die Hitze gejammert und TOR gezockt. Außerdem laufen die Beskar'gam-Planungen wirklich an und ich freue mich schon auf das Endergebnis.
Letztes Wochenende bin ich umgezogen - theoretisch zumindest. Meine Sachen sind bis auf Kleinigkeiten in Kiel, ich selbst hocke meistens bei meinen Eltern, weil ich hier Internet habe und euch auf die Nerven gehen kann.
Momentan freue ich mich sehr auf nächste Woche - wir fahren am Dienstag nach Österreich und ich war fünf Jahre nicht dort und ich freue mich einfach so wahnsinnig. Sogar auf die Autofahrt, die wohl mindestens zehn Stunden dauern wird. Immer fahren wir nicht am Wochenende, da ist München ja meistens furchtbar, aber erstmal müssen wir eh frühmorgens durch den Elbtunnel.
Ja. Ich habe eine Facebookseite, wenn das also jemanden interessiert, bitteschön: Narina

Montag, 30. Juni 2014

Der Zorn des Imperators

Ich habe eine Kurzgeschichte geschrieben, bei der ich nicht sicher bin, ob ich sie auf FF.de hochladen kann und ich spiele mit dem Gedanken, einen Schreib-Blog einzurichten. Vorerst muss das hier herhalten.
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Du spürst sie überall, kalt und schleichend, messerscharf und dumpf wie die Schläge eines Hammers, und sie erfüllt dich mit Stärke. Die Leute kauern sich zusammen, noch mehr als ohnehin schon, wenn sie dich kommen sehen, sie werden kriecherisch und demütig, wenn du stehen bleibst und sie stammeln zusammenhanglose Worte, wenn du sie ansprichst.

Du genießt es.

Diese rohe Kraft, die überall in der Luft liegt, ungezähmt und wild, macht deinen Untergebenen noch mehr Angst. Du aber hast gelernt, sie zu kanalisieren, sie dir zunutze zu machen und du weißt, wie du sie klein hältst oder zu einem Inferno auflodern lässt.

Es war nicht immer so. Bei deiner Ankunft haben sie gespottet, du warst nichts als eine junge Frau in einer Rüstung, die schwerer ist als sie selbst. Nichts als eine zarte Gestalt, die schwere Stiefel und Durastahl trägt und so zerbrechlich wirkt, dass selbst ein Windstoß sie umwerfen und entzweibrechen kann.

Sie haben ihre Lektion gelernt.

Einige Leichen liegen noch immer auf den Feldern, weil du deinen Leuten verboten hast, sie wegzuräumen. Du hast ihnen gezeigt, was passiert, wenn man dich unterschätzt, du hast ihnen ihre Albträume vor Augen geführt und ihre Schreie genossen. Jetzt haben sie gelernt, sich unterzuordnen. Sie gehorchen dir blind und würden alles tun, um in deiner Gunst aufzusteigen, auch wenn sie für dich keinen Wert besitzen. Du kannst dir nicht einmal ihre Namen merken, für dich sind sie bloß der Schild zwischen dir und dem Feind, die Leute, die das Feuer auf sich ziehen.

Sie sind entkräftet und mutlos, aber du hast nie gelernt, jemandem Hoffnungen zu schenken. Du hast vertraut und wurdest verraten und deine Macht ist gewachsen. Deine Gegner wissen davon nichts. Du hast gelernt, dich abzuschirmen, deine Stärke zu verbergen wie dein Herz.

Ahnungslose Narren.

Die Jedi werden fallen. Nicht heute, auch wenn viele durch deine Hand den Tod fanden und finden werden, auch wenn du deine Schülerin auf die Dunkle Seite ziehen konntest, als würdest du das täglich tun. Sie ist da, folgt dir noch immer und kämpft an deiner Seite und du wartest auf den Tag, an dem sie dich übertrumpfen wird. Sie hat dir geschworen, immer bei dir zu bleiben, doch was sind Schwüre für eine Sith? Du fürchtest diesen Tag und sehnst ihn herbei, weil er dir zeigen wird, wie gut du wirklich bist und wie viel du ihr beibringen konntest.

Aber zuerst musst du dich um diese Schlacht kümmern. Der Imperator hat dich entsandt und der Rat zweifelte an dem Erfolg deiner Mission, einzig Darth Nox schien dir zu vertrauen. Darth Nox, die du seit der Akademie kennst, die dich auf deinem Aufstieg begleitet hat, ebenso wie du an ihrer Seite kämpftest. Es ist an der Zeit, den anderen zu zeigen, wie sehr sie sich irren.

Du wirst zerstören.

Es war schon immer deine Aufgabe. Es wird hier nicht anders sein und du willst diesen Planeten endlich für das Imperium gewinnen, willst diesem Scharmützel ein Ende machen und der Gesellschaft dieser kriecherischen Heuchler entfliehen.

Es ist früher Nachmittag, als die Armeen sich auf blutgetränkten Felder gegenüberstehen, als Blasterfeuer und Geschosse aus Ionenkanonen die Luft durchziehen, als das Schreien Verwundeter allgegenwärtig ist und du aus dem Leid neue Kraft ziehst, um Zerstörung über deine Feinde zu bringen, während dein Lichtschwert mühelos durch Körper und Rüstungen schneidet. In der Macht spürst du deine Schülerin, die dir zusätzliche Kraft gibt und für einen Moment ihre Gefühle für dich durchscheinen lässt.

Viel zu offensichtlich.

Du ignorierst das vorerst, wendest dich neuen Gegnern zu und suchst nach dem Meister, der die Republik hier unterstützt, der seiner Armee Kraft spenden kann und sie zum Sieg bringt, wenn du ihn nicht aufhältst. Du wirst ihn aufhalten, ihn und alle seine Wachen und du wirst diesen gesamten Planeten in Schutt und Asche legen, wenn es sein muss. Die Republik wird nicht gewinnen, solange du noch einen Funken Leben in dir hast.

Als du ihn findest, stehen da noch drei Ritter vor seinem Zelt und du schnaubst abfällig. So viel zur berühmten Bescheidenheit der Jedi, wenn ihre Meister unter teuren Stoffen hausen und keinen Luxus missen. Du hast das schon bei den anderen Sith-Lords nie verstanden, dir war bloß Macht wichtig. Macht, die man durch Reichtum nicht erlangen kann. Macht, die keine protzigen Villen und Festgelage verlangt.

Nur reine, dunkle Kraft.

Die Ritter sind kaum eine Herausforderung. Du wirbelst herum, spielst mit ihnen und lässt sie herankommen, nur um sie mit einem Machtstoß wieder davonzuschleudern. Als du einen mit einem Tritt am Kopf erwischst, der ihm das Genick bricht, erinnerst du dich an Korriban, an Vemrin, der beinahe deinen Platz eingenommen hätte. Er wäre niemals so mächtig geworden wie du, er hätte Baras niemals besiegen können.

Achtlos steigst du über die Leichen, um den Meister zu treffen. Er hat seine Meditation aufgegeben und du weißt bereits, dass das Blatt sich wendet, aber vielleicht wird er dir einen anständigen Kampf liefern. Du sehnst dich schon viel zu lange danach, wieder gefordert zu werden.

Es wird so langweilig.

Irgendwo muss es Jedi geben, die sich mit dir messen können. Irgendwo muss es Sith geben, die der Meinung sind, sie könnten dir deinen Platz streitig machen. Irgendwo muss es Leute geben, die dir eine neue Herausforderung bieten können. Du kannst dadurch nur stärker werden und wenn du unterliegst, verdienen sie den Sieg. Der Meister ist viel zu schnell besiegt, die Schlacht nach Stunden gewonnen und die Überlebenden Feinde gefangen genommen. Was mit ihnen geschieht, kümmert dich nicht. Du warst hier, um zu siegen, der Rest ist Sache des Militärs und des Rates.

Du hingegen triffst deine Schülerin auf deinem Schiff, lässt es zu, dass sie deine Wunden verbindet und ziehst sie dann in einen harten Kuss. Es gibt keine Gründe, sich zurückzuhalten, so zierlich ihr beide auch sein mögt, so wenig seid ihr zerbrechlich. Es ist niemand da, der euch stören könnte, die Zeiten, in denen du eine große Crew dabei hattest, sind lange vorbei. Nur Jaesa ist noch an deiner Seite und überall. Du kannst tun, was auch immer du willst.


Du bist der Zorn des Imperators.