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Mittwoch, 19. Oktober 2011

Versailles

Bereits 2010 waren Nee und ich auf dem Versailles-Konzert in Hamburg und dieses Jahr dann in Berlin. Das in Hamburg war unglaublich toll – sieht man mal davon ab, dass es viel zu heiß war und die Hinfahrt dank Zugproblemen (Türen, die nicht schließen wollten) ein wenig länger dauerte als gewöhnlich.

Diesmal sind wir bereits am Dienstag zu Ari gefahren. Erstmal nach Flensburg und dann mit dem ICE durch bis Berlin. Eigentlich kein Problem – aber dank irgendwelcher Sprengsätze auf den Gleisen musste der Zug umgeleitet werden und der Lokführer dachte sich wohl, er stellt doch mal einen neuen Rekord im Langsam fahren auf. Im Endeffekt waren wir fast eine Stunde später als geplant in Berlin und sind dann mit der S-Bahn nach Potsdam. Viel haben wir an dem Tag dann auch nicht mehr gemacht.

Mittwoch dann Verbindung rausgesucht, umgezogen und gegen 15 Uhr los, knapp eine Stunde später waren wir dann an der Halle, wo wirklich unglaublich wenig los war. Bei der Kälte irgendwie auch kein Wunder, zudem wurden nur relativ wenige Tickets verkauft. Wir haben dann noch auf dem Banner und der Berlin-Flagge unterschrieben, uns mit einigen anderen Fans unterhalten und durften dann sogar fast pünktlich in die Halle. Dort erstmal Taschen zur Garderobe gebracht, ein wenig am Merchandise-Stand umgesehen und dann wieder zu den anderen…wir waren erst einmal dritte Reihe links, also super Sicht. Sieht man davon ab, dass direkt vor uns eine Frau mit Palmenzopf war…ich hatte ständig ihre Haare im Mund. Auch als die Band dann auf die Bühne kam gab es kein Gedränge, was ich wirklich sehr schön fand.

Das Konzert an sich – Versailles sind einfach unglaublich genial. Masashi war viel mehr im Vordergrund als noch 2010, was aber auch nicht wirklich erstaunlich ist, war er doch damals nur Support. Teru sah man an, dass er wirklich Spaß hatte, Yuki war meist hinter seinem Schlagzeug, Hizaki stand auf der anderen Seite der Bühne, hatte aber ein unglaublich tolles Kleid. Kamijo…nun, er ist halt Kamijo. Einer der wenigen Kerle, bei denen auch nicht nicht Nein sagen würde *.* <strike>Und da ist es egal, dass er 17 Jahre älter ist.</strike>

Die meisten Songs stammten vom aktuellen Album, beispielsweise Vampire, Thanatos oder auch Love will be born again, bei dem nur Kamijo auf der Bühne stand und sang. Im Gegenzug dazu aber auch ein paar ältere Lieder – ganz am Ende spielten sie noch The Revenant Choir. Die komplette Setlist hab ich leider nicht, kommt vielleicht noch.
Fanservice gab es auch ein wenig…was ich mitbekommen habe war vor allem zwischen Kamijo und Teru. Umarmen, Stirnen aneinander lehnen und gemeinsam singen oder ein Kuss auf die Wange.

Irgendwann im Laufe des Konzertes stand ich plötzlich in der zweiten Reihe, was ich auch nicht wirklich schlecht fand. Fast hätte ich Masashis Plektrum gekriegt, es fiel auf den Boden und wurde dann von jemand anderem aufgesammelt. Dafür hab ich dann am Ende noch eins von Teru bekommen. 

Nach dem Konzert sollte es noch ein Meet&Greet geben, also blieben alle noch da und ich hab mit doch noch ein T-Shirt gekauft und dabei noch Mii und Moco getroffen und kurz mit ihnen geredet.
Nach dem Meet&Greet (bei dem Nee von Kamijo noch „kawaii“ genannt wurde) haben wir uns wieder auf den Weg zu Ari gemacht, ohne Probleme alles gefunden und waren dann so gegen halb 1 wieder da. Es war unglaublich erleichternd, wieder aus dem Korsett raus zu sein, auch wenn es nicht unangenehm zu tragen ist…auf Dauer ist es eben doch alltagsuntauglich^^

Ich bin definitiv wieder dabei, wenn Versailles wieder nach Deutschland kommen. Nächstes Konzert – hoffentlich Blood Stain Child in Hamburg, ansonsten weiß ich noch nichts.

Donnerstag, 21. Juli 2011

We are X!

Und wieder bin ich spät dran. Irgendwie fehlte in den letzten Tagen die Energie, einen Beitrag über das Konzert zu verfassen…

Nun ja. Am 3. Juli bin ich zu Ari gefahren…natürlich nicht ohne ein paar Probleme mit der Bahn zu haben, aber ich habe immerhin nur den Zug von Berlin nach Potsdam verpasst, der sowieso alle halbe Stunde fährt. Gegen halb 4 war ich dann da, hatte keine Probleme, sie zu finden und wir sind direkt zu ihr. Viel haben wir an dem Tag nicht mehr gemacht, nur noch letzte Entscheidungen bezüglich des Konzertoutfits getroffen, unseren X-Keki verziert (siehe Bild) und ein bisschen am PC gewesen.




Montagfrüh musste Ari noch zum Job, ich hab mich währenddessen schon mal fertig gemacht und so gegen 14:30h waren wir dann an der richtigen U-Bahnhaltestelle, wo wir erst einmal Yuu und Mo getroffen haben und mit den beiden zusammen zur Halle gegangen sind.
Dort war weniger los als erwartet, ich habe ein paar Freunde begrüßt, wir haben es geschafft, Ru zu finden und saßen dann eine ganze Weile da rum, während nach und nach Maya, Saki und Fiz eintrafen. Zwischendurch hat es immer mal geregnet, innerhalb von Sekunden hatten alle ihre Regenschirme aufgespannt, das war ziemlich faszinierend.

Gegen 6 sind Maya und ich noch mal in Richtung Klo aufgebrochen, Saki stand davor und meinte, sie wartet schon ein paar Minuten. Nach ein paar weiteren Minuten hatten wir die Schnauze voll und sind in ner Gaststätte auf Klo gegangen, da gab’s keine Wartezeiten.

Irgendwann war es dann so weit…Einlass. Natürlich gab es das typische Gedränge…ist nicht witzig, wenn man vorwärts geschoben wird, sich nicht bewegen kann, aber da ein paar Stufen sind, die man hoch muss. Wir haben es jedoch geschafft, Ari wollte zuerst unsere Sachen zur Garderobe bringen, musste dann jedoch feststellen, dass diese noch nicht geöffnet hatte, also kam sie mit Tasche und unsere Jacken wieder. Wir standen so 5./6. Reihe und hatten glücklicherweise fast nur Mädchen vor uns, die gut einen Kopf kleiner waren.

Nach und nach füllte sich aber die Halle und es wurde verdammt eng dort vorne. Bewegen war nicht wirklich, atmen auch nicht. Ein paar der anderen Fans waren wirklich alles andere als nett, um es mal harmlos auszudrücken. Da wurde geschubst, gedrängelt und gedrückt…so extrem habe ich das auf noch keinem Konzert erlebt.

Der Auftritt begann natürlich verspätet, wobei eine Viertelstunde wirklich noch zu verschmerzen ist…und Yoshiki brauchte zunächst einmal Aufmerksamkeit, schien es, so wie er hinterm Schlagzeug stand und sich feiern ließ. Die ersten zwei Songs (Jade und Rusty Nail) war das Mikro irgendwie zu leise eingestellt, man konnte Toshi kaum verstehen. Vermutlich lag es auch daran, dass ich erst im Nachhinein erfahren habe, dass Rusty Nail auf Englisch war. Wir haben konsequent japanisch gesungen^^

Danach ging es und das Konzert war wirklich gut, auch wenn irgendein Depp dann noch meinte, er müsse stagediven…war nicht so toll, er war viel zu schwer. Immerhin hat die Security sich bemüht, ihn schnell da raus zu kriegen.

Mir wurde es irgendwann zu viel da vorne, es war zu warm, zu stickig und zu eng und mein Kreislauf wäre da früher oder später zusammengesackt, also bin ich dann ein paar Reihen nach hinten. Hatte allerdings den Nachteil, dass kaum jemand gefeiert hat…beim Lied X waren ein anderes Mädchen und ich die einzigen, die auch gesprungen sind. In der Zugabe wurde Endless Rain gespielt, wir haben ewig lange den Refrain gesungen…nach dem was ich gehört habe, saß die Band einfach nur auf den Treppenstufen zum Schlagzeug, soweit ich weiß haben sie sogar geweint. Ich nicht…stand zwar kurz davor, aber ich kann nicht weinen, warum auch immer. Vermutlich zu lange unterdrückt.

Nach dem Konzert habe ich noch ein T-Shirt gekauft und mich draußen dann wieder mit den anderen getroffen, die auch irgendwann nach hinten gegangen sind, mich dort aber nicht mehr gefunden hatten.

Die Setlist:

01) Intro
02) Jade
03) Rusty Nail
04) Silent Jealousy
05) Drain
06) SUGIZO Violine Solo
07) Kurenai
08) Born To Be Free
09) YOSHIKI drums & piano solo
10) I.V.
11) X
--- Pause
12) Forever Love (Kurze Version)
13) Endless Rain
14) Art of Life (ab dem piano solo)
(Quelle: X-Plosion)

Fazit: Heath sah toll aus, Pata hat irgendwelche alten Leute überfallen und ihnen Gardine und Teppich geklaut, um sich daraus Kleidung zu machen, Toshi hat gleich die Tischdecke mitgehen lassen und als Hemd getarnt, Yoshiki hatte seine typischen Diva-Allüren und Sugizo sah aus wie eine männliche Braut (aber ebenfalls toll ;D)

Hier noch mal ein Video:

Sugizo & Yoshiki Solo

Es reicht nicht mal ansatzweise aus, um die Stimmung währenddessen zu vermitteln, aber nun ja.
Ich bin geteilter Meinung über dieses Konzert. Luna Sea waren meiner Meinung nach wirklich besser, dennoch freue ich mich, dass X wiederkommen wollen.

WE ARE X!

Freitag, 24. Juni 2011

Unholy Ghosts invade St. Pauli

*hust* ein wenig verspätet kommt nun auch mein Blogeintrag zum Balzac Konzert in Hamburg.
Ich war gegen halb 11 in Hamburg, bin dann noch ein wenig durch die Stadt geschlendert und war so gegen halb 1 dann schließlich am Knust. Dahin zu finden war kein Problem, zu Versailles und OZ war ich bereits dort gewesen. Als ich ankam durfte ich mich zunächst über einen Flohmarkt kämpfen, der dort offenbar jedes Wochenende stattfindet…im Knust warteten bereits drei andere Leute, die seit Mitternacht in Hamburg waren, da sie ihr Ticket für den falschen Tag gekauft hatten. Sie hatten natürlich auch schon Nummern auf die Hände geschrieben, damit sie auch ja als erste drinnen sein werden…kein Kommentar dazu.
Kurze Zeit später tauchte Mii auf, mit der ich dann nachdem der Regenschauer aufgehört hatte zu McDonalds bin um etwas zu essen.

Wieder am Knust trafen wir dann noch Moco und mussten erst einmal unseren Platz verlassen, damit dort schon mal der Merchandisestand aufgebaut werden konnte. Die drei, die bereits vor mir da waren, verzogen sich dann in eine Ecke und haben noch ein wenig geschlafen, wir anderen drei haben die Leute dort beobachtet. Es war irgendwie seltsam, da rumzusitzen während plötzlich die Band auftaucht und in aller Seelenruhe an uns vorbei in den Backstagebereich geht…aber gut.

Da wir drei keine Ahnung hatten, wie genau die Bandmitglieder heißen, haben wir ein wenig telefoniert…jemand meinte etwas von wegen Detlef, Herrmann, Fraumann und Manfred, wir wurden das den gesamten Abend nicht mehr los. Vor allem Detlef…aber wir haben dann doch noch das komplette Lineup zusammenbekommen, hier mal zwei Bilder(1. Die Bandmitglieder, 2. Detlef-Autogramm made by Mii):



Irgendwann mussten wir dann doch raus und haben gewartet – meine Güte, und ich dachte immer, bei OZ war es leer. Da waren wirklich kaum Leute unterwegs. Hirosuke tauchte plötzlich an der Tür auf und sah nach draußen, das war ein wenig seltsam – ich will nicht wissen, was er von uns dachte.

Pünktlich um 8 begann dann auch der Einlass. Und er verlief ausnahmsweise mal ohne großes Gedränge. Wir sind rein, haben unsere Sachen ein wenig unter die Bühne geschoben und gewartet. Offenbar sind bis auf die Nummern-Leute, die sich erst einmal auf die Treppe setzten, alle direkt zum Merchandise gegangen. Und so standen wir da einsam und allein in der ersten Reihe. Hatte auch mal was. Während wir warteten kam dann noch der Sänger von Der Fluch vorbei und spendierte uns jeweils eine Flasche Wasser.

Langsam füllte sich dann die Halle und die erste Band trat auf. Zombie Society. Und es war alles andere als empfehlenswert. Auf Youtube klangen die ja noch ganz gut, aber so live dann…musste nicht sein. Allerdings gab es Centershocks in Massen, immerhin ein Pluspunkt^^

Anschließend waren Death of a Demon an der Reihe. Diese waren dann schon besser als Zombie Society, man konnte die Musik wirklich aushalten. Von ihrem Aufritt habe ich aber nicht wirklich viel mitbekommen, ich war auf Klo und beim Merchandise, der im Vergleich zu anderen Konzerten wirklich billig war. 18€ für ein T-Shirt (inklusive Buttons und Poster), 2€ für ein riesiges Tourposter und zudem gab es beim Einlass eine DVD gratis – da kann man nicht meckern.

Der Fluch waren dann der schlimmste Punkt des Abends. Auch wenn der Sänger uns Wasser spendiert hat, die Band war grauenvoll. Mal ein Lied ist ja erträglich, aber dauerhaft einen auf „Ich bin ja so böse und das Dorf ist verflucht und wir sind böse!“ machen kommt bei mir nicht gut. Die Fans hinter uns waren auch nicht gerade toll. Ich mein, ich gehe auf Metal-Konzerte, Wall of Death und so weiter sind kein Problem für mich, aber kann man bitte versuchen, ein wenig Rücksicht auf andere Fans zu nehmen, wenn man schon überall Nieten trägt und so tanzt, als hätte man sich mit Drogen zugedröhnt?
Außerdem hat der Sänger die ganze Zeit fleißig Spucke über uns verteilt, das war alles andere als angenehm.

Nun ja, wir haben es überlebt und es hat sich gelohnt. Balzac waren so super *-*
Wir hatten perfekte Sicht und konnten auch endlich feiern. Die Setlist habe ich leider nicht, aber im Gegensatz zur ersten Vorband brauchten sie auch keinen Ordner, in dem die Texte stehen. Diese Band hat wirklich meinen Abend gerettet, Hirosuke hat Kontakt mit dem Publikum gesucht und alles in allem war es wunderbar. Wenn sie das nächste Mal im Norden sind, bin ich definitiv wieder dabei.

Bei der Aftershowparty war ich leider nicht mehr dabei, Moco und ich sind gleich zurück zum Hauptbahnhof und haben an der U-Bahnstation noch zwei Mädchen getroffen, die Mareike und ich auch nach dem OZ-Konzert dort getroffen haben.
Am Hauptbahnhof haben wir uns dann getrennt, mein Zug fuhr um 03:10h nach Kiel und ich konnte unterwegs einen tollen Sonnenaufgang und Nebel auf den Feldern beobachten, bevor ich dann so gegen 5 todmüde in mein Bett gefallen bin.

Samstag, 30. April 2011

All U Can Beat!

Frankfurt war unglaublich wundervoll *.*
Die Stadt an sich nicht so sehr, aber die Leute mit denen ich da war um so mehr. Unsere Gruppentreffen sind grundsätzlich klein, weil so verdammt wenig Leute aktiv sind. Aber wir haben Spaß.

Die Hinfahrt war – Wahnsinn. Ich bin schon öfter für Konzerte quer durch Deutschland gefahren, aber das hat alles getopt. Nee und ich mussten in Kiel, Hamburg, Bremen (um Rik abzuholen), Hannover, Göttingen (wo dann noch Francesco und Nico zu uns stießen) und Kassel umsteigen. Die anderen dann dementsprechend seltener – logisch.
Trotz einiger Probleme („Sind wir jetzt im richtigen Zug?“ – „Fährt der nach Kassel?“ „Wo müssen wir jetzt umsteigen?“ und so weiter…), kamen wir pünktlich in Frankfurt an. und waren verwirrt, weil wir erst einmal keine Ahnung hatten, wo es denn nun längs ging. Aber wir sind ja gut, also fanden wir auch zur U-Bahn und stiegen an der richtigen Station aus. Dann wurde es jedoch erstmal richtig bescheuert.

Ich zitierte mal aus der Wegbeschreibung der Campingplatzseite:
 links ca. 100 Meter über die Brücke zum City Camp Frankfurt.
Gut. Die ebenfalls erwähnte Busstation wurde gefunden, links davon war eine große Brücke – also dachten wir uns, gehen wir da mal rüber. Man muss dazu sagen, es waren über 30°C und wir waren beladen mit Gepäck für 4 Tage. Und so liefen wir dann los. Und liefen und liefen und sahen keinen Campingplatz. Irgendwann, nachdem wir uns eine gefühlte Ewigkeit abgequält hatten, kamen wir mal auf die Idee, vielleicht war ja gemeint, dass man auf der anderen Seite der Bahnschienen (gegenüber der Busstation) entlang gehen sollte. Wir also umgekehrt, den ganzen Weg zurück gelatscht, auf die andere Seite, ein Stück den Weg entlang und was sahen wir? Eine Brücke. Winzig klein und führte über einen ebenso winzig kleinen Bach. Hätte man ja mal erwähnen können, dass nicht die riesen Brücke gemeint war, aber gut. Wir waren da, die Rezeption hatte noch nicht auf, also hockten wir uns erst einmal hin.

Die Jungs gingen dann irgendwann noch Kleinigkeiten einkaufen, Nee und ich bauten Zelte auf und regelten das mit der Anmeldung – sind übrigens wirklich nette Leute dort, insgesamt ein toller Campingplatz, also wenn ihr in Frankfurt mal was sucht, kann ich das nur empfehlen *Schleichwerbung ende*

Abends waren wir dann noch ein wenig in der Stadt, viel konnte man allerdings nicht mehr machen und der Saturn hatte trotz seiner Größe eine verdammt kleine Auswahl an J-Rock-CDs.
Aber gut, wir hatten eh nicht so viel Geld. Zurück auf dem Campingplatz haben wir gegrillt – der Platz sah verdammt chaotisch aus.

Am nächsten Tag kam dann Anna <3
Wir sind morgens zum Bahnhof – natürlich etwas verspätet, weil wir uns nicht beeilen konnten und die U-Bahn nun mal 13 Minuten bis Hauptwache brauchte, von wo aus wir auch noch S-Bahn fahren mussten. Aber wir haben uns gefunden und hatten dann den ganzen Tag zusammen.
Wir waren beim Campingplatz, sind ein wenig durch die Stadt gelaufen, haben geredet und Bubble Tea – oder so etwas ähnliches, ich weiß nicht mehr, wie genau man das nennt – getrunken. Außer Anna kannte das vorher niemand von uns, aber es ist unglaublich toll. Ich rate jedem, das mal zu probieren. Für einen kurzen optischen Eindruck:


Abends musste Anna dann wieder weg und wir haben sie noch zum Bahnhof gebracht – inklusive Neben-dem-Zug-herrennen-bis-er-zu-schnell-wird. (was für eine Wortkonstruktion…)
Mit Olga, einer anderen Freundin, waren wir dann noch bis 10 oder so in der Stadt und sind erst dann zurück zum Campingplatz, haben also auch nichts mehr dort gekocht.

Montag ist eigentlich nicht so viel passiert, sieht man mal von diesem absolut genialen Video ab:

Und es kam zu einigen Insidern – leider kann man die nicht anwenden, wenn nur man selbst sie versteht, aber egal. Wir hatten Spaß, sehr viel Spaß sogar.
Ein Negativpunkt war, dass Nees Portemonnaie am Dienstagmorgen kurz vor der Abfahrt weg war – Unser Ticket war da natürlich drinnen und auch einige wichtige Sachen für sie. So mussten wir uns dann noch schnell ein neues Ticket kaufen, haben aber noch rechtzeitig den Zug gekriegt und waren dann irgendwann im Laufe des Tages zu Hause – ich um kurz nach 22h, Nee knapp 40 Minuten später, die anderen ein paar Stunden früher.
Ihr Portemonnaie hat sie inzwischen glücklicherweise wieder.

Fazit: Es war viel zu warm, man kann am Osterwochenende nicht shoppen, aber es war einfach nur unglaublich toll. PARALYSE!

Zum Schluss noch ein Gruppenbild:


Von links nach rechts: Anna, Olga, Nee, Ich, Francesco, Rik. Und liegend Nico.